Die Swiss-Baltic Chamber of Commerce (SBCC)

SBCC 20 Jahre-Jubiläum (ppt, 54,5 MB)

Dienstleistungen

  • fördert den Know-how-Transfer, beschafft Wirtschaftsinformationen vor Ort, pflegt informell Verbindungen zur Wirtschaft. Die SBCC erstellt, vermittelt, übernimmt Aufträge, organisiert und besorgt Übersetzungen nach Bedarf im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen der Schweiz und den baltischen Ländern.
  • bezweckt die Förderung der Beziehungen zwischen den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen zur Schweiz auf den Gebieten des Handels, der Industrie und der Finanzen.
  • informiert ihre Kunden über neuste Entwicklungen und vertritt die Interessen der Kunden gegenüber Organisationen und Firmen.
  • vermittelt Adressen, Dokumentationen und Kontakte.
  • pflegt Beziehungen zu Politik, Wissenschaft und Kultur.
  • fördert den Wirtschaftstourismus Schweiz / Baltikum .
  • im Baltikum pflegen wir unsere Kontakte mit Organisationen wie:

Wie stark und wo sind wir besonders engagiert?

  • Unserere Hauptaktivitäten dienen der Exportförderung aus der Schweiz.
  • Mit den Schweizer Botschaften in Helsinki und Riga sowie der Switzerland Global Enterprise besteht eine Leistungsvereinbarung im Hinblick auf den Wirtschaftsdienst.
  • Wir betreuen Projekte, leisten Unterstützung bei der Akquisition und bei der Kapitalsuche.
  • Wir beschäftigen uns mit Technologie- und Know How-Transfer aus der Schweiz in das Baltikum.
  • Wir begleiten Geschäftsleute aus der Schweiz, leisten Übersetzungsarbeit, Kundenberatung und Transfers.
  • Wir erstellen Marktanalysen für Schweizer Unternehmen gemäss Anfrage bez. Offerte.
  • Wir veranstalten Wirtschaftssprechtage für und KMU-Seminare für schweizerische und baltische Unternehmen.
  • Wir geben einen wöchentlichen Newsletter über die wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten im Baltikum heraus, welcher bei uns gegen eine Jahresgebühr von 150.– Franken (100 Euro) bestellt werden kann. (siehe Rubrik Newsletter)
  • Ein Teil unserer Arbeit dient humanitären und kulturellen Projekten. Wir engagieren uns zum Beispiel in verschiedenen Projekten etwa zur Betreuung sogenannter Strassenkindern.

Messe in Vilnius Messe in Vilnius

Tätigkeiten und Leistungsbeispiele

Seit dem 1. Juni 1993 sind wir als “Türöffner und Antenne” in Wirtschaft, Kultur, Politik, auch in der Vermittlung im Sicherheits- und Bildungsbereich gefragt und mit Projekten, der Vermittlung von Wirkungskreisen und Persönlichkeiten aktiv.

Seit nunmehr elf Jahren beteiligen wir uns in den baltischen Staaten an wichtigen Leit-Messen. Regelmässig realisierte die Handelskammer von 1994-99 Messestände in Vilnius, Riga und Tallinn mit jeweils einem Kontaktstand – teils unterstützt durch Switzerland Global Enterprise. 1994 brachten wir Estland als Gast an die Mustermesse Basel und konnten dazu den estnischen Präsidenten Lennart Meri veranlassen, diesen Stand zu eröffnen.

1995 brachten wir Estlands designierten Premierminister sowie seinen designierten Verteidigungsminister nach Zürich und Bern, und 1996 akquirierten wir in diesem Zusammenhang für die schweizerische Hochtechnologie bei Firmen wie ABB und Huber & Suhner im Kabelbereich.

1996 kam der Präsident von Estland, Lennart Meri, erneut durch unsere Vermittlung nach Zürich, um bei einer Privatbank einen Vortrag zu halten. Ausserdem besuchte er den Nationalrat und eine Maschinenfabrik bei Langenthal, welche durch unsere Türe den Weg nach Estland gefunden hatte.

Im Bereich Militärhilfe gegenüber Estland halfen wir im Rahmen von Partnership-for-Peace einen Prozess in Gang zu setzen, der nicht nur zur Aufgabe hatte ausgemustertes Material aus schweizerischen Armeebeständen an die drei baltischen Streitkräfte abzugeben, sondern bei der Umstrukturierung ihrer Streitkräfte mit entsprechenden Konzepten behilflich war. In der Zwischenzeit ist es zu zahlreichen Besuchen hoher Schweizer Militärs in Estland und im übrigen Baltikum gekommen und eine permanente Schweizer Präsenz am „Baltic Defence College“ in Tartu war während einiger Jahre die Folge.

Im Mai 2002 reisten wir mit dem Bürgermeister von Tallinn in die Schweiz. Diesmal ging es um das Thema kommunaler Selbstverwaltungen plus Sammeln von Erfahrungen im Bereich von KMU. Wir besuchten einige Klein- und mittlere Unternehmen (KMU). Ausserdem traf man sich neben dem Berner Stadtpräsidenten auch mit zahlreichen Leistungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Finanz.

Rund 15% unserer Arbeit dient humanitären und kulturellen Projekten. Wir engagieren uns in verschiedenen Projekten zur Betreuung von Strassenkindern, (Vor allem Russenkindern, die keine Familienstrukturen mehr haben), Kinder- und Krankenhäusern in Tallinn und Tartu. Zahlreiche Kinder konnten dadurch eingeschult werden. Bei Interesse bitte Sponsorenkonto erfragen

Kurz: Unser Büro dient unserem Land als bedeutsame Kontaktstelle, und dem Baltikum als Anlaufstelle mit zunächst niederschwelligem informellen Charakter, ohne dass gleich diplomatische Kanäle genutzt werden müssen. Dienstleistungen und Optionen, die nicht selten Fundament für Zukunftsmärkte darstellen.

Bevor die drei baltischen Staaten Mitglieder der EU waren, hatten sie das Privileg, am sog. SIPPO-Programm (www.sippo.ch) teilnehmen zu dürfen. SBCC war während dieser 5 Jahre offizieller Vertreter von SIPPO in allen drei baltischen Staaten. Insgesamt waren über 380 Firmen aus Estland, Lettland und Litauen Nutzniesser dieses Exportförderungsprojektes: Die jeweils sorgfältig ausgewählten Firmen durften mittels Schweizer Steuermitteln subventioniert an Messen in ganz Europa teilnehmen, was den Firmen den Zugang zu den westlichen Märkten ermöglich hat. Heute offerieren wir diesen Firmen Schweizer Technologie, wenn sie neue Investitionen planen.