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Am 26. September 2007, dem Europäischen Tag der Sprachen, wurde in Tartu im Rahmen des Deutschen Kulturinstitutes ein Schweizer Lesesaal eröffnet.

Am 26. September 2007, dem Europäischen Tag der Sprachen, eröffnete Botschaftsrätin Ivana Wagner von der Schweizer Botschaft in Helsinki (rechts) gemeinsam mit dem Tartuer Bürgermeister Juri Sasi (Mitte) sowie mit dem Institutsvorsitzenden Andrus Miilaste, von Beruf Richter (links), im Deutschen Kulturinstitut zu Tartu einen neuen Schweizer Lesesaal. Damit besitzt auch die ehrwürdige Universitätsstadt Tartu nun eine speziell für die Schweizer Literatur und Publizistik eingerichtete Plattform. Malle Ploovits, die Geschäftsführerin des Deutschen Kulturinstituts, zeigte sich glücklich, dem interessierten Publikum im Turm des Gebäudes die beiden übereinander liegenden Schweizer Räumlichkeiten präsentieren zu können. Die Botschaftsrätin und der Bürgermeister gelobten in der Zukunft das Projekt weiterhin zu unterstützen, was auch nötig ist, fehlen noch immer die Mittel für die Heizkosten, um das grosse Jugendstilgebäude aus dem Jahre 1907 über den kommenden Winter beheizen zu können. Zu dem Anlass hatte die Schweizer Botschaft ein gediegenes Buffet angeboten, und man erhob feierlich das Glas. Tags zuvor veranstaltete die Universität Tartu eine Konferenz zum Thema „Tradition und Moderne in der Literatur der Schweiz im 20. Jahrhundert” Unterstützt wurde auch diese Veranstaltung von der Schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia, der Botschaft in Helsinki, sowie vom Deutschen Kulturinstitut selbst. Federführend waren neben Dr. Eve Poormeister. Dekanin an der Universität, eine grössere Anzahl von Referenten und Referentinnen wie Toomas Liivamäge, Dr. Christian Grimm, Leipzig, Dr. Hartmut Göbel, Göttingen, Dr. Daniel Annen und weitere deutsche Literaturwissenschaftler.

Fotos: Jürg Würtenberg, SBCC Tallinn

Website des Deutschen Kulturinstituts in Tartu
http://www.dki.ee/index.php?language=de&root=9&sub=153